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Forschungspartnerschaften stärken für Innovation und nachhaltige Entwicklung

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Event calendar for the month: Mai 2017

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Botschafterin des Wissenschaftsjahres

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Die VolkswagenStiftung

Seit 50 Jahren fördert die VolkswagenStiftung Wissenschaft und Technik in Forschung und Lehre. Sie hat bisher mehr als 3,6 Milliarden Euro für fast 30.000 Projekte zur Verfügung gestellt. Die Förderinitiativen nehmen ein breites Spektrum von Zielländern in den Blick – neben Deutschland weitere Industrienationen, die sogenannten BRICS-Staaten sowie Schwellen- und Entwicklungsländer.

In Afrika verlassen aufgrund unterfinanzierter Bildungs- und Universitätssysteme sowie mangelnder Arbeitsmöglichkeiten talentierte junge Wissenschaftler/innen oft spätestens nach ihrer universitären Grundausbildung ihre Heimatländer, um in den nördlichen Industriestaaten ihre Karrieren zu verfolgen. Dieser „Brain Drain“ erschwert die nachhaltige Entwicklung afrikanischer Länder. An dieser Stelle setzt die VolkswagenStiftung an, die in ihrer seit 2003 bestehenden Initiative „Wissen für morgen – Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika“ insbesondere junge Nach­wuchswissenschaftler/innen nach der Promotion mittels eines dreistufigen Fördermodells bei der Karriereentwicklung in den akademischen Systemen ihrer Heimatländer unterstützt. Der Fokus liegt auf der Etablierung und Stärkung innerafrikanischer Netzwerke. Es gibt daher kaum bilaterale Förderungen mit Südafrika, sondern immer im Verbund mit mehreren afrikanischen Ländern. So wurde 2011 eine „Summer School on Research Methods“ in Südafrika abgehalten, die von der Universität Marburg und der Universität Stellenbosch gemeinsam vorbereitet und durchgeführt wurde.

Im Rahmen der European Foundation Initiative for Neglected Tropical Diseases der fünf europäischen Stiftungen Mérieux Foundation, Nuffield Foundation, Calouste Gulbenkian Foundation, Cariplo Foundation und VolkswagenStiftung wurde Dr. Trudi O’Neill von der Nord-West Universität, Potchefstroom, ein Senior Fellowship zum Thema „Generating regional rotavirus vaccine strains through reverse genetics to alleviate viral diarrhoea in Africa” bewilligt.

www.volkswagenstiftung.de