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Forschungspartnerschaften stärken für Innovation und nachhaltige Entwicklung

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Event calendar for the month: Juni 2017

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Botschafterin des Wissenschaftsjahres

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Die Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 86 selbständige Forschungseinrichtungen. Durch ihre breite Ausrichtung von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, und Sozialwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften ist sie die interdisziplinärste der großen deutschen Forschungsorganisationen. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Neben klassischen Forschungsinstituten finden sich in der Leibniz-Gemeinschaft wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen (Sammlungen, Zentralbibliotheken, Fachinformationszentren) und acht große Forschungsmuseen. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 16.800 Personen, davon sind ca. 7.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, einschließlich der 3.300 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,4 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 330 Mio. Euro pro Jahr.

Viele Themen, die von den Instituten der Leibniz-Gemeinschaft bearbeitet werden, sind Herausforderungen von weltweitem Maßstab wie etwa der globale Wandel, die biologische Vielfalt oder Fragen der Gesundheit und Ernährung.

Einige Beispiele für Südafrika:

Für das Verständnis globaler Klimaentwicklungen spielt die Meeresforschung eine zentrale Rolle. Das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie in Bremen plant daher zusammen mit weiteren Leibniz-Instituten im Deutsch-Südafrikanischen Jahr der Wissenschaft gemeinsam mit dem Applied Center for Climate & Earth Systems Science (ACCESS) in Kapstadt einen Workshop, der die Entwicklung einer bi- und multilateralen Zusammenarbeit in der Meeresforschung in Südafrika zum Ziel hat.

Auch die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist in mehreren Projekten gemeinsam mit südafrikanischen Partnern in Südafrika aktiv. Das gemeinsame Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) von Senckenberg und der Goethe-Universität Frankfurt erforscht gemeinsam mit Partnern von der Universität Stellenbosch, dem South African National Biodiversity Institute, der Universität KwaZulu-Natal und Ezemvelo KZN Wildlife die Zusammenhänge von Klima, Vegetation und Fauna Südafrikas, unter anderem bezogen auf Vögel und Großsäuger, aber auch auf mögliche Quellen von potentiell durch Fledermäuse auf den Menschen übertragbarer Viruserkrankungen (Zoonosen).

Das Institut für Afrika-Studien des Hamburger Leibniz-Instituts für Globale und Regionale Studien (GIGA) beschäftigt sich regelmäßig mit den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen (Süd-)Afrikas, zum Beispiel mit den Auswirkungen von Global Health Governance auf die HIV/AIDS-Politik Südafrikas.

www.leibniz-gemeinschaft.de