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Botschafterin des Wissenschaftsjahres

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07.01.2013

Wasseranlagen in Südafrika verbessern

Landschaft in Südafrika
Olifants River bei Marble Hall (D. Gregarek / IEEM)

Das IWRM (Integrated Water Resources Management) Südafrika Projekt ging auch vor Ort in die zweite Phase: Die deutschen Partner reisten vom 12. bis 16. November in die Projektregion zum gemeinsamen Kick-Off Workshop mit südafrikanischen Partnern und Stakeholdern in Pretoria.

Zunächst ging es unter der ortskundigen Begleitung von Dr. Marius Claassen (CSIR) mit einer zwölfköpfigen Gruppe für zwei Tage in das Einzugsgebiet des Olifants River nordöstlich von Pretoria. Die gesamte Bandbreite der Wassernutzung und Einflussfaktoren auf das Olifants-Ökosystem von Bergbau über Bewässerungslandwirtschaft und ländlichen Siedlungsgebieten (u.a. ehemalige Townships) bis hin zu ausbaufähiger Infrastruktur und verbesserbaren Anlagenbetrieb konnte in Augenschein genommen werden.
Der Kick-Off Workshop mit den südafrikanischen Partnern war der erste Meilenstein des Projekts und fand am 14. und 15. November in Pretoria statt.

Der Workshop wurde zusätzlich in die Veranstaltungsreihe des deutsch-südafrikanischen Jahres der Wissenschaften 2012-2013 integriert und von Maja Clausen von der Deutschen Botschaft eröffnet. Neben den deutschen Projektpartnern nahmen zahlreiche Vertreter von südafrikanischen Institutionen, Ministerien, Universitäten und Unternehmen aus dem Wassersektor teil. Es fand ein reger Austausch zwischen den deutschen und südafrikanischen Partnern statt, um Schnittstellen zwischen dem vom BMBF geförderten Forschungsvorhaben und südafrikanischen Aktivitäten zu definieren, gegenseitig von der Forschungs-arbeit zu profitieren und so die Grundlagen für eine erfolgreiche Umsetzung der Projektergebnisse zu legen.

Der "Incentive Engineering" Ansatz, bei dem es neben der Einbindung von Anreizsystemen um Fragen von Eigentum bei der Umsetzung von IWRM-Maßnahmen geht, stieß auf großes Interesse bei den Anwesenden. Ergänzend zu den wissenschaftlichen Beiträgen und den greifbareren technischen Komponenten der Industriepartner erweckte das geplante computerbasierte Wasser-Spiel das Interesse der Workshopteilnehmer. Das „Water Game“ soll die Ergebnisse der hydrologischen und ökonomischen Modellierungen in der Projektregion spielerisch erfahrbar machen und zur Unterstützung von Capacity Development Maßnahmen eingesetzt werden.