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01.08.2012

Seminar in Regensburg beleuchtet Folgen des Klimawandels in Deutschland und Südafrika

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs zum gemeinsamen Jahr der Wissenschaft 2012/2013 fördern Deutschland und Südafrika ausgewählte Forschungsprojekte in beiden Ländern. Gefördert wird unter anderem eine Kooperation zwischen der Universität Stellenbosch in Südafrika und der Hochschule Regensburg. Ein gemeinsames Seminar beider Einrichtungen, das am 19. Juni 2012 in Regensburg stattfand, zählte rund 50 Teilnehmer und stieß auf positive Resonanz.

Das Thema des gemeinsamen Seminars mit dem Titel "Reviewing the impact of climate change on the exposure of infrastructure to extreme loading as based on risk management methodologies" war die Sicherheit von Bauwerken infolge extremer, durch den Klimawandel bedingten Belastungen. Als globales Problem wirkt sich der Klimawandel auf die Häufigkeit und Stärke von Naturereignissen wie z.B. Stürmen, Schneefall und Hochwasser aus. Die daraus resultierenden Folgen für Bauwerke betreffen vor allem deren Struktur und Stabilität und erfordern eine statische Überprüfung.

Prof. A. Maurial, Dekan der Fakultät Bauingenieurwesen der Hochschule Regensburg, eröffnete das Seminar, bei dem Vertreter der Universität Stellenbosch von ihren themenspezifischen Erfahrungen mit extremen Belastungen in Südafrika berichteten. W.-D. Rogowsky, Leiter des Wirtschaftsamts Regensburg, veranschaulichte hiesige Maßnahmen des Hochwasserschutzes. Maria Crespi und Prof. D. Diamantidis erörterten die Auswirkungen des Klimawandels auf Bemessungsnormen und die Implementierung von praktischen Sicherheitsmaßnahmen.

Die Veranstalter ziehen ein positives Resümee und sehen die Veranstaltung auch als Erfolg des Deutsch-Südafrikanischen Jahres der Wissenschaft 2012/2013 und dem damit einhergehenden regen wissenschaftlichen Austausch beider Länder. 

Als Ergebnisse konnten während des Workshops festgehalten werden, dass Probleme mit Extrembelastungen infolge des Klimawandels in Südafrika und Deutschland ähnlich sind. Beide Länder müssen sich z.B. mit Schwierigkeiten wie Hochwasser und Stürmen auseinandersetzen.
Während des Treffens konnten unter anderem auch Themen für gemeinsame wissenschaftliche Aktivitäten (z.B. Optimierung von Bemessungskriterien, Beschreibung der Unsicherheiten von extremen Einwirkungen infolge des Klimawandels) angesprochen werden und werden im Rahmen dieser Kooperation weiter vertieft.

Der Workshop übertraf mit über 50 Teilnehmern die Erwartungen.