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Botschafterin des Wissenschaftsjahres

Science Network

18.12.2012

Programm Inkaba yeAfrica stellt sich dem Klimawandel

Gruppenfoto
Exzellenz Dr. Makhenkesi Arnold Stofile, Botschafter der Republik Südafrika, mit Teilnehmern des GEO-FUTURE Workshops im Naturkundemuseum Berlin. (Foto: Y. Veksler)

Globale Herausforderungen wie Klimawandel, Biodiversität und die nachhaltige Sicherung von Ressourcen erfordern ein Verständnis des Systems Erde. Das deutsch-südafrikanische Programm Inkaba yeAfrica verfolgt seit 2003 genau dieses Ziel. Das Programm gab bisher etwa 200 Studenten und Nachwuchswissenschaftlern aus beiden Ländern Zugang zu Spitzenforschung und reichhaltigen Bildungsangeboten.

Durch dieses Angebot und durch ca. 70 wissenschaftliche Publikationen in internationalen Fachzeitschriften sowie zahlreiche Auftritte bei Tagungen und Fachmessen wurde Inkaba yeAfrica zum Flaggschiff der deutsch-südafrikanischen Zusammenarbeit.

Im Rahmen des deutsch-südafrikanischen Wissenschaftsjahres und zum Abschluss der Phase II des Inkaba-Programmes wurde Ende November der Workshop GEO-FUTURE vom Helmholtz-Zentrum Potsdam mit Partnerinstituten des GEO.X Netzwerks in Berlin veranstaltet. Die fünftägige Veranstaltung bestand aus einem wissenschaftlichen Symposium von Inkaba yeAfrica sowie einem Planungsworkshop für zukünftige Erweiterung der Initiativen und der Partnerkreise. Von den 130 Teilnehmern kamen 90 aus Südafrika, die zwölf Universitäten und Forschungsinstitute sowie das National Research Foundation vertraten. Die vierzig Teilnehmer aus Deutschland vertraten fünf Universitäten, fünf Forschungseinrichtungen (Helmholtz- und Leibnizzentren sowie die Bundesanstalt für Geologie und Rohstoffe) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Für die 64 Studenten aus Südafrika waren besondere Bildungsangebote und Kontaktgelegenheiten an der Freien Universität Berlin (Geowissenschaften), am Naturkundemuseum Berlin und am Helmholtz-Zentrum Potsdam organisiert.

Die 100 wissenschaftliche Beiträge waren in vier Themen untergliedert:

  • Erdbeobachtung und Geodynamik;
  • Mineralressourcen;
  • Energieressourcen;
  • sowie Landschaftsentwicklung, Ökosysteme und Landnutzung.

Abendvorträge über den Klimawandel in der Arktis (Alfred-Wegener-Institut Potsdam) und über Biodiversität im Wandel der Landschaftsentwicklung (Zoologische Staatssammlung München) rundeten das Programm ab. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein öffentlicher Vortrag von Prof. Maarten deWit in der Urania Berlin zum Thema "Erdressourcen und gesellschaftliche Verantwortung: die Afrikanische Perspektive". Zu den Höhepunkten der Veranstaltung gehörte die Begrüßungsrede vom Botschafter der Republik Südafrika, Exzellenz Dr. Makhenkesi Arnold Stofile, am Eröffnungsabend in dem Naturkundemuseum Berlin.