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17.04.2013

Konferenz “Women in Science” für Chancengleichheit

Gruppenbild der Teilnehmer
Gruppenbild der Teilnehmer

Der Anteil von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen ist in Deutschland und Südafrika relativ gering, vor allem in den sogenannten MINT-Fachbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Um herauszufinden, wo die Gründe hierfür liegen und wie die Situation verbessert werden kann, tauschten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Länder bei der Tagung “Women in Science – Promoting Excellence and Innovation for Future Developments” vom 21. bis zum 23. März an der Fachhochschule Kiel aus.

Im Rahmen der Konferenz wurden Erfahrungen beider Länder hinsichtlich der Unterrepräsentanz von Frauen in der Wissenschaft diskutiert – auch vor dem Hintergrund der historischen Bedingungen der Post-Apartheid und der deutschen Wiedervereinigung. Dabei standen die drei Konferenztage jeweils unter einem thematischen Schwerpunkt: von „Genderkulturen in Wissenschaft und Forschung“ über „Karrierewege in (Natur-)Wissenschaft und Technologie“ bis zur „Global-Change-Forschung – Wissen über wissenschaftliche und nationale Grenzen hinaus“. Neben den Gründen für die immer noch selten gegebene Chancengleichheit wurden vor allem auch mögliche Folgen des geringen Anteils von Forscherinnen in Spitzenpositionen beleuchtet.

Dabei richtete sich die Konferenz nicht nur an deutsche und südafrikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, (Post-)Graduierte sowie Nachwuchsforscherinnen und –forscher. Auch die interessierte Öffentlichkeit und Studierende waren eingeladen. Vor allem Studentinnen in MINT-Fächern wurden ermutigt, sich über ihre Karriereoptionen in der Wissenschaft zu informieren, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen.

Die englischsprachige Konferenz wurde vom Institut für Interdisziplinäre Genderforschung und Diversity (IGD) der FH Kiel organisiert. Vor Konferenzbeginn begrüßte die FH Kiel bereits eine Delegation teilnehmender Wissenschaftlerinnen verschiedener Disziplinen wie Archäologie, Psychologie und Informationstechnologie. Sie erhielten parallel zur Tagung durch Besuche bei verschiedenen Einrichtungen Einblicke in die deutsche Hochschul- und Forschungslandschaft.