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Forschungspartnerschaften stärken für Innovation und nachhaltige Entwicklung

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Botschafterin des Wissenschaftsjahres

Science Network

22.02.2013

Konferenz ACCTA 2013

Die Award-Gewinner bei der Überreichung des Preises
Von links nach rechts: Dr.-Ing. Andreas Rogge (BAM Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung), Maja Clausen (Referat für Bildung, Forschung und Innovation an der Deutschen Botschaft Pretoria), Yared Assefa Abebe (Leibniz Universität Hannover), Suvash Chandra Paul (University Stellenbosch), Prof. Mitchell Gohnert (University of the Witwatersrand)

Im Rahmen der internationalen Konferenz zu Neuerungen im Bereich der Zement-und Betontechnologie in Afrika wurde eine Sondersitzung zum Wissenschaftsjahr durchgeführt. Deutsche und südafrikanische Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler hatten hier die Möglichkeit, über aktuelle Forschungsthemen zu referieren und sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Der jeweils beste deutsche bzw. südafrikanische Tagungsbeitrag wurde mit einem besonderen Preis belohnt: Der südafrikanische Preisträger wird zu einem sechsmonatigen Forschungsaufenthalt nach Deutschland eingeladen, der deutsche Gewinner in eine Forschungseinrichtung Südafrikas.

Die Konferenz ACCTA 2013 in Johannesburg war ein voller Erfolg. Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 40 Ländern tauschten sich zu aktuellen Forschungsergebnissen im Bereich der Zement- und Betontechnologie aus. Sie festigten bei der Konferenz, die unter dem Dach des SPIN-Netzwerkes durchgeführt wurde, die internationale wissenschaftliche Kooperation.

Während der Veranstaltung fand eine Sondersitzung zu Kooperationsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Zement- und Betonforschung zwischen Deutschland und Südafrika statt. Dr. Ing. Andreas Rogge von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung in Berlin (BAM) führte zusammen mit Prof. Mitchell Gohnert von der Universität Witwatersrand und Maja Clausen von der deutschen Botschaft in Pretoria durch die Sondersitzung. Besonderes Highlight war die Bekanntgabe der Gewinner des "Year of Science Award" und damit des sechsmonatigen Forschungsaufenthaltes in Deutschland bzw. Südafrika.

Für den besten südafrikanischen Tagungsbeitrag wurde Suvash Chandra Paul von der Universität Stellenbosch ausgezeichnet. Seine Arbeit über das mechanische Verhalten von kalt-härtenden Beton-basierten Verbundwerkstoffen überzeugte das internationale wissenschaftliche Fachgremium. Er gewann einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt an der BAM in Berlin. Zweiter Preisträger der Konferenz ist Yared Assefa Abebe von der Leibniz Universität Hannover. Sein Beitrag behandelt die Beimischung von natürlichen Mineralien in Hochleistungsbetone und setzt sich mit der Zukunft nachhaltiger Hochleistungsbetone in Afrika auseinander. Der Studierende wird nun einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt an der Universität Witwatersrand in Johannesurg absolvieren.

Insbesondere diese Einbindung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und der intensive internationale Austausch machen die Forschungen auf dem Spezialgebiet der Zement-und Betontechnologie so erfolgreich. "Diese Kooperation ist für beide Seiten ein Gewinn", so Mitinitiator Wolfram Schmidt von der BAM. "Wenn europäische und afrikanische Experten in diesem Netzwerk zusammenarbeiten, tauschen wir uns über unterschiedliche Herangehensweisen aus und können so viel voneinander lernen. Und die Begeisterung, vor allem der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ist ansteckend."