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26.02.2013

Gemeinsame Annäherung an große Fragen: Ringvorlesung geht zu Ende

(c) Dr. Lars Charbonnier

Die Frage nach der Bedeutung von Religion und Religionen in verschiedenen sozio-kulturellen Kontexten bildet ein wesentliches Thema des wissenschaftlichen Netzwerks der südafrikanischen Universitäten KwaZulu-Natal und Stellenbosch mit der Humboldt-Universität Berlin. Die öffentliche Ringvorlesung "Religion und Menschenrechte" an der Humboldt-Universität zu Berlin, die am 11. Februar 2013 mit einem Vortrag von Prof. Dr. Hans Joas von der Albrecht-Ludwigs-Universität Freiburg zu Ende ging, machte auf diese Weise öffentlich bekannt, wie fruchtbar die Kooperation der drei Universitäten in Forschung und Lehre in diesen Fragen bisher verläuft und welches Potential für die Zukunft in ihr liegt.

Unter den Vortragenden waren Lehrende aus Deutschland und aus Südafrika, wobei Lehrende der südafrikanischen Partneruniversitäten den Großteil der Vorlesungen gestalteten.

Konnten die Menschenrechte nur im Raum des christlichen Glaubens entstehen? Der Freiburger Soziologe und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Hans Joas beantwortete diese Frage eindeutig mit Nein. Sein Vortrag bildete den Abschluss einer erfolgreichen öffentlichen Ringvorlesung zum Thema "Religion und Menschenrechte".

Mehr als 120 Personen, Studierende wie Interessierte aller Altersstufen aus Berlin verfolgten im Februar 2013 den Vortrag und die anschließende spannende Diskussion im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB).
"Die wachsenden Besuchszahlen und die spannenden Diskussionen im Anschluss an die Vorträge haben sehr deutlich gezeigt, wie relevant die Frage nach dem Verhältnis von Religion und Menschenrechten in unserer globalisierten Welt heute ist ", resümiert Prof. Dr. Wilhelm Gräb, der die Veranstaltungsreihe verantwortet und gemeinsam mit Dr. Lars Charbonnier organisiert und durchgeführt hat.

Der Praktische Theologe Gräb ist u.a. für die Einführung eines Studiengangs "Religion und Kultur" an der Theologischen Fakultät der HUB in Kooperation mit der Theologischen Fakultät in Stellenbosch mitverantwortlich. Er hatte selbst zwei Wochen zuvor in der Theologischen Fakultät in seinem Vortrag der Erklärung der Menschenrechte das Potential zur Bekenntnisgrundlage einer universalen  Religion zugesprochen und damit auch für vielfältige Diskussionen gesorgt. Die Vorlesungsreihe war mit einem Vortrag von Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Huber zum Thema "Menschenrechte und Globalisierung" im Oktober eröffnet worden. Weitere Vorträge wurden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Südafrika gehalten, unter anderem mit dem Titel "HIV/AIDS as a Human Right Challenge" oder "Human Rights and socio-economic exclusion?". Eine Veröffentlichung der Vorträge  wird in Kürze erfolgen.