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Botschafterin des Wissenschaftsjahres

Science Network

15.11.2012

Botschaftsempfang am 3. Oktober im Zeichen des Deutsch-Südafrikanischen Wissenschaftsjahres

Ehemalige Südafrikanische Ministerin für Wissenschaft und Technologie Naledi Pandor mit Kindern und anderen Gästen des Botschaftsempfangs
(c) www.southafrica.diplo.de

An der Deutschen Botschaft in Pretoria stand der Tag der Deutschen Einheit ganz im Zeichen des Deutsch-Südafrikanischen Wissenschaftsjahres. Vor 650 geladenen Gästen hieß Botschafter Horst Freitag seine Gäste, darunter viele Vertreter der südafrikanischen Regierung, willkommen. Er dankte insbesondere Wissenschaftsministerin Naledi Pandor  für ihr Kommen und ihre unermüdliche Unterstützung bei der Wissenschaftskooperation und bekräftigte den Wunsch, diese ausgezeichnete und fruchtbare Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzusetzen.

In diesem Zusammenhang betonte er die Bedeutung von Ausbildung und Wissenschaft für eine Nation. Deutsche Unternehmen in Südafrika investierten in das Wertvollste, was ein Land zu bieten hätte: in seine Menschen, besonders in die jungen. Er ermunterte seine Gäste, die auf dem Gelände errichteten Stände von Siemens und BASF zu besuchen, die zu wissenschaftlichen Experimenten einluden.

Dort war zu sehen, wie junge Menschen an Naturwissenschaften herangeführt werden können. So hatte BASF ein „Kinderlabor“ errichtet, in dem Schüler ihrem Forscherdrang nachkommen konnten. Das Chemieunternehmen unterstützt südafrikanische Schulen, indem es Laborausstattungen zur Verfügung stellt und Unterrichtsstunden zu experimentellem Lernen für Schüler im Alter zwischen acht und 14 Jahren anbietet.

Die Firma Siemens und ihre Stiftung stellten ihr Programm „Experimento“ vor, das in Zusammenarbeit mit den deutschen Schulen in Johannesburg und Kapstadt im Februar dieses Jahres ins Leben gerufen wurde. Es soll Lehrer mithilfe praxisorientierter Übungen und einfach zu verwendenden Experimentierkästen befähigen, spannenden Unterricht zu Themen wie Energie, Gesundheit und Umwelt abzuhalten. Besucher hatten die Gelegenheit, in Experimenten Wasserstoffzellen zu bauen und Solarenergie zu erzeugen.

Im Rahmen der Feierlichkeiten gab es am Nachmittag eine deutsch-südafrikanische Modenschau der besonderen Art, bei der eine bunte Palette südafrikanischer Kleidungsstücke aus allen neun Provinzen Südafrikas vorgeführt wurde. Die prachtvollen Kleider waren das Ergebnis eines Projektes, in dem bekannte Modedesigner mit Schneidern aus ländlichen Gemeinden in ganz Südafrika zusammengearbeitet haben.

Zur Unterhaltung spielte das „MIAGI“ (Music is a great Investment) New School Jazz Orchester.

(Quelle: Deutsche Botschaft in Pretoria)

(Naledi Pandor: Seit 4.10.2012 nicht mehr Wissenschaftsministerin)