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13.11.2012

“Biowaste to Energy” – wie Abfälle die Umweltbilanz verbessern helfen

Workshop Sebenza landfill Ekurhuleni, Johannesburg
(c) Ludger Eltrop

Die südafrikanische Provinz Gauteng hat sich das Ziel gesetzt, der Region zu einem nachhaltigen Energieprofil zu verhelfen. Hierzu wurden verschiedene Programme wie eine ganzheitliche Energie-Strategie und ein Reaktionsstrategie zum Klimawandel beschlossen. In diesem Zusammenhang fand am 11. Oktober ein Workshop zum Thema “Biowaste to Energy” an der Universität Johannesburg statt. Die Konferenz bot dem Fachpublikum eine Basis, um über die Möglichkeiten der Nutzung von Deponiegasen für die Herstellung von PKW-Treibstoffen zu diskutieren.

Der Workshop lenkte den Blick auf eine der wichtigsten Ressourcen der Städte: die Bio-Abfälle. Denn bei optimaler energetischer Nutzung bergen diese ein enormes Potenzial für eine deutlich verbesserte Umweltbilanz. Neben den allgemeinen Chancen dieser Form der Energiegewinnung wurden die Möglichkeiten der Verwertung von Deponiegasen für die Herstellung von Pkw-Treibstoffen diskutiert.

Konkret ging es darum zu untersuchen, wie sich Abfall – dessen Biogase durch Aufbereitung in Bio-Methan umgewandelt werden – effektiv als Kraftstoff nutzen lässt. Dazu besuchten die Teilnehmenden die erste Pilotanlage Afrikas, in der mittels einer innovativen Membrantechnologie Bio-Methan gewonnen wird. Ein Verfahren, das bislang auch in Europa eine Seltenheit ist.

Die Veranstaltung war der Auftakt einer noch engeren Zusammenarbeit von deutschen und südafrikanischen Hochschulen. So plant die Universität Johannesburg in Kürze, ein Projekt zur Errichtung einer Biogas-Anlage auf dem Campus zu fördern – ein Vorhaben, dem sich die Universität Stuttgart anschließen wird.