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19.04.2012

Astronomie-Symposium feiert Deutsch-Südafrikanische Forschungskooperation

Prof. Dr. Thomas auf der Heyde, Department of Science and Technology
Dr. Joachim Koeppen, Universität Kiel

Unter dem Titel „Innovating the future; reaching for the stars“ fand am 16. und 17. April in Kapstadt ein Astronomie-Symposium statt. Das Symposium, das als Teil des Deutsch-Südafrikanischen Jahres der Wissenschaft 2012/2013 im International Convention Centre Kapstadt abgehalten wurde, würdigte die bisherigen Erfolge deutsch-südafrikanischer Wissenschaftskooperation in der Astronomie und thematisierte in acht Sitzungen richtungsweisende Forschungsthemen für die zukünftige Zusammenarbeit. 

Prof. Dr. Thomas Auf der Heyde, Department of Science and Technology, hieß die anwesenden Teilnehmer willkommen. Die Impulsvorträge wurden von Prof. Dr. Matthias Steinmetz, Leibniz Institut für Astrophysik Potsdam, und Prof. Patricia Whitelock, Südafrikanisches Astronomisches Observatorium, gehalten. Weitere Vorträge mit hochrangigen Referenten von renommierten Institutionen aus beiden Ländern wie dem Max-Planck-Institut für Astronomie, des Hartebeesthoek Radio Astronomy Observatory und der Universität Kapstadt folgten. Neben den Errungenschaften und Herausforderungen der beiden Partnerländer im Bereich Astronomie war das Projekt South African Large Telescope (SALT) ein zentrales Thema. Das unter anderem von Deutschland mitfinanzierte Teleskop wurde 2005 fertig gestellt und läuft seit 2011 im Regelbetrieb. Laufende Optimierungen stellen sicher, dass die Wissenschaftler SALTs Potenzial als Auge Afrikas auf das Universum voll ausschöpfen können.

In zahlreichen Diskussionen wurde in die Vergangenheit und in die Zukunft geblickt. Einig waren sich die Teilnehmer über die positive Bilanz der schon seit 16 Jahren bestehenden bilateralen Kooperation im Bereich Astronomie. Beide Länder würdigten die vielen bisherigen Erfolgsgeschichten der exzellenten und produktiven deutsch-südafrikanischen Forschungskooperationen. Diese bildeten auch für zukünftige Kooperationen eine starke Basis. Neue Bereiche, in denen eine Zusammenarbeit in der Zukunft gewinnbringend sein könnte, wurden während des Symposiums bereits benannt. Dazu zählen beispielsweise die verstärkte Unterstützung deutsch-südafrikanischer Forschungskooperationen für H.E.S.S. (High Energy Stereoscopic System) und eine stärkere Vernetzung universitärer Graduiertenprogramme.